Flora, Faunaund fremde Menschen

Orchideen
Die Lebenskünstlerin der Pflanzenwelt im Urwald ist bestimmt die Orchidee. Angeblich mit 1.000 Gattungen und bis zu 30.000 Arten! Wenn das mal keine Vielfalt darstellt.

Die Orchidee lebt oft als so genannte Aufsitzerpflanze (Epiphyte) auf anderen Pflanzen. Sie ernährt sich aber selbst, das heißt, sie ist keine Schmarotzerin.

Übrigens: Die Vanille ist eine der Orchideen-Gattungen (Vanilla). Einige Orchideen sind genießbar.

Der Einheimische
Auf den Reisen des Autors traf dieser immer wieder auf Einheimische. Interessanterweise bedeutet der eigene Name eines indigenen Volkes oftmals ‚Mensch‘. Das ist so bei den Khoikhoi in Namibia, den Inuit in Grönland, den Inde, Diné und Numunu (Apachen, Navajo und Komantschen) in den USA und den Quechua in Peru. Und bei vielen, vielen anderen Urvölkern ebenso.

Makaken
Obwohl die Affenart die kleinste der vier beobachteten ist, scheinen diese die geringste Berührungsangst mit dem Menschen zu haben.

Nasenaffen
Freilebende Nasenaffen treffen wir im Bako National Park auf Borneo. Nur noch dort sind sie zuhause.

Die lässig wirkenden Nasenaffen machen es sich bequem. Sie legen sich einfach quer oder längs über einen Ast, Gesicht nach unten oder oben, so wie es gerade bequem ist – und schlafen ein.
Literatur zum Thema: Dschungel-Knigge 2100